Willkommen

Die Stadt Harelbeke, eine Einladung

Ein neues Land, eine neue Stadt, eine neue Sprache, viele neue Bräuche.

Hier haben Sie ein Project das Neulingen helfen möchte, damit dieser Anpassungsprozesz schnell und einfach verläuft:

Onthaalbureau Inburgering West-Vlaanderen
Bloemistenstraat 2b, 8500 Kortrijk
kortrijk@onthaalbureau-wvl.be  , tel.: 056 324 486
http://westvlaanderen.inburgering.be

Dort können Sie einen Empfangsprogramm folgen, während dessen Auskünfte über Wohnungen, Arbeit, Belgien, Unterricht, Transportmittel, Gesundheitswesen, usw. erteilt werden. Man helft Sie auch beim finden eines geeigneten Kurses für Niederländisch.

Lokalisierung

Harelbeke ist geographisch besonders günstig gelegen. Die Stadt liegt an der E17 (Autobahn Antwerpen-Lille-Paris) und hat eine Ein- und Ausfahrt zu dieser Autobahn. Auch der regionale Weg N43 Kortrijk-Gent, und N50 Kortrijk-Brugge, erleichtern den Verkehr. Die elektrische Eisenbahnlinie Kortrijk-Gent, hält auch in Harelbeke. Der IC-Zug versichert stündlich die Verbindung zwischen Gent und Kortrijk. Harelbeke ist am Fluss 'die Leie' gelegen, einen Wasserlauf befahrbar für Schiffe bis zu 1.350 Tonnen.  

Bevölkerung

Die Stadt Harelbeke zählt fast 27.000 Einwohner, die verteilt sind über die Wohnorten Harelbeke, Stasegem, Bavikhove, und Hulste. Es gibt Einwohner von etwa 50 verschiedenen Nationalitäten. Auf kultureller, erholsamer und sportlicher Ebene, und für jugendliche gibt es in Harelbeke viele Möglichkeiten. Das Kulturzentrum 'Het Spoor' ist ein polyvalentes Gebäude, in dem sich eine Bibliothek, eine Phonothek, ein Theater mit vierhundert Sitzplätzen, ein Foyer für Ausstellungen und verschiedene polyvalente Säle befinden. Die Einwohner sind stolz auf zwei florierenden Kunstakademien und vier Museen. Die Sportinfrastruktur ist tonangebend für die ganze Umgebung. Harelbeke hat einen stark urbanisierten, industriellen Charakter und ist auch Teil des Kortrijker Industriegebietes. Im Vergleich zu West Flanderen gibt es im Arrondissement wozu Harelbeke gehört, wenig primäre Tätigkeit. Die Industrie dagegen ist wichtiger, sowohl was die Anzahl der Betriebe, als auch die Beschäftigung betrifft. 

Tourismus

Die Stadt Harelbeke hat eine schöne industriell-archäologische Geschichte. Das Tourismus ist meist für lokalen und regionellen Ausflügler geeignet. Es gibt 'Natur pur' im Naturgebiet 'De Gavers'. Die Qualität der Landschaft, besonders in ländlichen Orten, ist ideal für Wanderer und Radfahrer. Harelbeke, und auch die Teilgemeinden Bavikhove, Hulste, und Stasegem, verfügen über viele Sehenswürdigkeiten, bemerkenswerte Gebäude und eine ausgebreitete Infrastruktur. In 1264 bekam Harelbeke die Genehmigung um jede Woche einen Markt zu halten. Der Markt findet noch immer jeden Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr auf dem Marktplatz statt. 

Entstehung und Entwicklung

In der vorgeschichtlichen sowie in der gallo-römischen Periode waren in Harelbeke verschiedene Siedlungen anwesend. Das wird durch verschiedenen Funde gezeigt. Es handelt sich hier sowohl um Pfeilspitzen, Scherben von Gefässen, als auch um Münzen. Seit etwa 1100 Stadt des Grafen von Flandern hat die Kreisstadt 'Roede van Harelbeke' schon ein Kloster, eine Kirche Sankt-Salvator, Wassermühlen, Webereien und Spinnereien, und jede Woche einen Markt. Mit der französischen Revolution kam ein Ende an die feudalistische Struktur. Die Alternative wurde ein zentralisierter Staat, mit einer neuen administrativen Gliederung und vollständigen Trennung der gesetzgebenden und richterlichen Macht. Einige Gemeinden gehörten seitdem zum Landkreis Harelbeke. Mit der Fusion in 1977 wurden Bavikhove, Hulste, und Harelbeke vereint im neuen Stadt Harelbeke. Harelbeke ist nicht schonend behandelt worden im laufe der Geschichte. Manchmal zerstört, fast entvölkert, ist die Stadt immer wieder neu aufgebaut. Diese Hartnäckigkeit und Lebenskraft liegt bis am heutigen Tag verwurzelt im Charakter der Einwohner.

Harelbeke

© 2002, Westtoer. Tekst van het infopaneel van het onthaalpunt langs de Leie in Harelbeke, gefinancierd door de Europese Unie, Toerisme Vlaanderen, de Provincie West-Vlaanderen en de Stad Harelbeke in het kader van het Interreg II-programma ter ondersteuning van de grensoverschrijdende samenwerking tussen West-Vlaanderen en Noord-Frankrijk. Het initiatief werd gecoördineerd door Westtoer a.p.b.

Während der Steinzeit, vor ca. 11.000 Jahren, befand sich auf dem Sandrücken zwischen der Leie und der Gavers ein Lagerplatz von nomandisierenden Jägern und Sammlern. Um 1800 v. Chr. hatten sich hier Bauern niedergelassen. Zwischen 70 und 275 n. Chr. lag in der Umgebung des heutigen Harelbeker Kollege-Viertels eine bedeutende römische Stadt, lateinisch „vicus“ genannt. Ausgrabungen förderten Siedlungsspuren ans Tageslicht und die Opferstelle eines Tempels mit Bildnissen von Frauen und Tieren.

Der Name Harelbeke stammt vom germanischen 'Haru', in der Verkleinerungsform „Harula“ genannt, was sandiger Hügelrücken bedeutet. Nach einer bekannten Sage sollen die 'Forestiers' von Harelbeke, die überwiegend Kriegsherren und Markgrafen waren, mitverantwortlich sein für das Entstehen der Grafschaft Flandern. Karl der Große soll diese Region als Lehen dem 'Forestier' Liederik geschenkt haben, dem Urgroßvater von Boudewijn I, der später zum ersten Grafen von Flandern wurde.

An der Stelle, an der heute die St.-Salvatorkirche steht, wurden nacheinander 4 Kirchen errichtet. Das erste Gebetshaus wurde Ende des 9. Jahrhunderts von den Normannen zerstört. Die zweite Kirche stammte aus dem 10. Jahrhundert, als Arnulf der Große, Sohn von Boudewijn II, in Harelbeke eine gräfliche Villa besaß. Um 990 haben die Kortrijker die Siedlung und die Kirche niedergebrandt. Um 1040 verband Graf Boudewijn V ein Kapitel an die romanische Kreuzkirche, die hier im 11. und 12. Jahrhundert errichtet wurde. Sie wurde 1769 bis auf das Querschiff und den Vierungsturm abgerissen. Auch die Krypta blieb erhalten. Danach entstand die heutige Kirche im neo-klassizistischen Stil.

Die Provinzdomäne 'De Gavers' ist ein 170 ha großes Natur- und Erholungsgebiet mit Baumgarten, Spielplatz, Liegewiesen, Wander- und Observationshütten, Cafeteria, Wander-, Rad- und Reitwegen und einem Joggingparcours. Ein großer Bereich des 62 ha großen Sees ist dem nicht motorisierten Wassersport vorbehalten, als da sind Segeln, Surfen, Schwimmen, Tauchen und Angeln. Eine andere Zone ist ein Naturreservat. Hier brüten Blaukehlchen, Haubentaucher und Wasserrallen. An den Ufern schwirren Königslibellen und im angrenzenden Grasland blühen die Kuckuckslichtnelke und das übersehene Knabenkraut.

Im 'Stedelijk Museum Peter Benoit' (Städtisches Museum Peter Benoit) und in dessen Geburtshaus lernen Sie Leben und Werk dieses einflussreichen Komponisten, Musikpädagogen und Dirigenten kennen. Peter Benoit wurde 1834 in Harelbeke geboren. Er studierte am Konservatorium in Brüssel und gewann 1857 den Preis von Rom. Ein Jahr lang arbeitete er als Dirigent an der Bouffes-Parisiens in der französischen Hauptstadt. 1867 übernahm er die Leitung der Antwerpener Musikakademie, die 1898 zum 'Koninklijk Vlaams Muziekconservatorium' (Königlich Flämisches Musikkonservatiorium) wurde. Peter Benoit trat ein für den Gebrauch der flämischen Muttersprache und legte großen Wert auf Volkslieder. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Kantate 'De Leie', die Rubenskantate und das Oratorium 'De Oorlog' (Der Krieg).

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